Didis Bücherturm

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Finance Road


Finance Road in Manila - im Hintergrund das Rathaus. Aufnahme (c) Dieter Walter 
Im Moment habe ich unglaublich viel zu tun. Nach einer langen Sommerflaute, die von April bis mitten in den September dauerte, war ich schon beinahe verzweifelt. Und kaum ist die Frankfurter Buchmesse vorüber, da hagelt es Anfragen. Ich habe überall zugesagt und muss nun bis spät in die Nacht am Schreibtisch bleiben… Ich sitze zur Zeit an zwei Exposés für meine Agentur, habe einen Heftroman-Auftrag, ein E-Book-Verlag braucht mehrere Kurzgeschichten, und dann gibt es noch Lektorats- und Korrekturaufträge. Hoffentlich kommt das Honorar so schnell herein wie die Aufträge - der Sommer hat natürlich ein großes finanzielles Loch hinterlassen. Die Miete wurde leicht erhöht, und ich fürchte mich schon vor der Strom- und Gasabrechnung. Kaum habe ich mal nennenswerte Einnahmen, sind sie gleich wieder weg. Ich hoffe, das Geld ist nicht immer nur auf Durchreise, sondern bleibt auch mal ein Weilchen.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Wiederentdeckt: Fredy Aguilar! Kinderrechte, Philippinen und anderswo

Ein Lied ging  vor über vierzig Jahren um  die Welt. „Fredy Aguilars „Anak“. Schon damals machte sich jemand für die Rechte der Kinder stark. In seinem Land herrschte die Diktatur einer Oligarchie, und außer großen Wirtschaftsunternehmen, die das Land plünderten, hatte in Europa niemand eine Ahnung, wo es überhaupt lag und was für Menschen dort lebten. Aguilars „Anak“ schuf sich eine Stimme zwischen Beatles und Stones, zwischen oberflächlichen Schlagern und tiefschürfenden Chansons. Die eingängige Melodie transportiert Aussagen, die tief unter die Haut gehen.
http://www.youtube.com/watch?v=-n-2lPzH7Do

 

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Bibliothek ohne Bücher

Die erste bücherlose Bibliothek hat in San Antonio, Texas eröffnet. Wenn man die "BiblioTech" betritt, sieht man mehrere Reihen mit Bildschirmen, an denen man E-Books lesen kann. Eigentlich braucht man die Bibliothek gar nicht aufzusuchen, denn man könnte die vorhandenen Titel über das Internet aufrufen, aber dass man hingehen und die Räume besuchen kann, hat dazu geführt, dass diese Idee von Anfang an ein Erfolg war. Mehr dazu über MoneyCNN (mit Bild) über diesen LINK.

Samstag, 5. Oktober 2013

Platz schaffen im Arbeitszimmer

Manchmal macht mich das Gedöns auf dem Schreibtisch nervös und lenkt mich zumindest von der Arbeit ab, verleitet aber unsere kleine Tochter (siehe http://teresadiana.blogspot.de) auch zum Wühlen, Fetzen und Bekritzeln. Oft muss ich, wenn ich einen Roman vorbereite, viel Platz auf dem Tisch haben, um recherchiertes Material zu sichten und zu ordnen. Da wird's eng, zumal ohnehin auf dem Tisch ganze Stapel mit Zetteln und Unterlagen lagern. Nun habe ich kurzen Prozess gemacht: Termine kommen in einen Kalender, Teile der Buchführung (Tages-Arbeitsleistung etc.) auch in diesen (was im PC abgelegt ist, gerät in Vergessenheit, und auch was in Schränken ist, nehme ich nicht mehr zur Kenntnis). Arzttermine werden samt Adress-Stempel in den Kalender geklebt, Rezepte und Überweisungen liegen jetzt gesammelt ganz hinten drin. Schneckenpost wird sofort beantwortet, für Antworten auf Mahnungen gibt es einen Word-Vordruck im PC.
Ganz wichtig: Ich habe jetzt ein leeres Notizbuch mit Blanko-Seiten, auf die ich morgens das Datum schreibe und dann alles, was heute oder später zu erledigen ist. Was getan ist, wird rot abgehakt. Wenn alle Dinge eines Tageseintrags geschafft sind, streiche ich den Tag rot durch. Am Monatsende bleiben dann noch immer einzelne Sachen aus verschiedenen Tageslisten, die nicht getan sind, also schreibe ich die Sache erneut auf - unter das Datum des Monatsletzten, und zwar in Grün (das bedeutet: ältere Sachen!) und streiche die jeweiligen Tageslisten grün durch. Fast immer bleibt am Monatsende noch etwas übrig, aber durch das Neu-Eintragen werde ich deutlich erinnert. Hat sich bisher schon gut bewährt, und die ganzen Haftnotizen, Erinnerungszettel usw. verschwinden vom Schreibtisch.
Mein Arbeitszimmer ist aber auch rings um meinen Schreibtisch herum vollgestopft bis unter die Decke - meist sind es Bücher, die ich gelesen, rezensiert oder für Recherchen gebraucht habe und die ich nicht dauerhaft in meine Bibliothek einstellen wollte - die verkaufe ich zu einem geringen Preis bei Booklooker. Das Geld kommt unserem Kind zugute, und ich kann Platz für andere Sachen schaffen (z.B. Aktenordner, die außerhalb meines Büros stehen), so dass Teresa bald ein eigenes Zimmer haben wird. Damit der Buchverkauf schneller geht, steht hinter vielen Büchern ein "%" im gelben Kreis - das heißt, 10% Rabatt. Bis Weihnachten gebe ich beim Kauf von vier Büchern das billigste kostenlos ab. Anbei ein paar Bilder-Beispiele, was an interessanten Titeln zum Verkauf steht. Meine Gesamtliste, aus der man direkt bestellen kann, findet man unter diesem Link.   
Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!








 
 
 

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Wie konstruiert ein Autor seine Helden?

Einen interessanten Blog bietet Victoria Grefer, Fantasy-Autorin und Herausgeberin eines Schreib-Ratgebers aus Chicago, den es inzwischen auch als Buch gibt. In ihrem Blog findet man hervorragende Tipps, die nicht nur für Fantasy, sondern auch für andere Genres ihre Gültigkeit haben, und die zur Professionalisierung der eigenen Schreibe beitragen. Hier nur ein Beispiel für die Differenzierung einer Heldenfigur:
http://crimsonleague.com/2013/07/21/how-to-craft-a-reluctant-hero-for-any-genre-what-to-watch-out-for/ -
Thank you, Victoria. I'm your new follower on twitter.

Samstag, 28. September 2013

Alle Blogs auf einmal

Seit einiger Zeit verfolge ich Blogs aus verschiedenen Bereichen und von verschiedenen Anbietern: Blogger.com, twoday.net und anderen. Bisher musste ich die immer getrennt aufrufen. Jetzt gibt es einen schwedischen Service, der sich "bloglovin" nennt. Zunächst gibt es da eine Seite, auf der man sich Blogs aus verschiedenen Themenbereichen aussuchen kann, um ihnen zu folgen. Oben rechts ist ein Herzchen, das man anklickt, um zu seinem Profil zu kommen. Da kann man die Blogs, denen man folgt, aufführen, und man bekommt dann immer per Feed jeden Neueintrag in seine Mailbox geliefert. Man muss also nicht ständig nachforschen, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Will man den eigenen Blog eintragen ("claim"), dann geschieht das ganz einfach - man setzt seine URL ein, kopiert einen Link wie den hier unten in einen Eintrag seines eigenen Blogs, und schon ist man dabei:
Follow">http://www.bloglovin.com/blog/10832347/?claim=vfnr39xawca">Follow my blog with Bloglovin
Das kostet nichts, und der Blog erscheint irgendwo weit unten in der Bloglovin-Liste, und andere können ihn finden. Das ist so eine Art Hitliste - je öfter mein Blog angeklickt wird, desto höher rutscht er in der Rangfolge und bringt dann noch mehr Klicks. Genial! Mal sehen, ob es klappt! Also - schaut mal unter www.bloglovin.com - vielleicht gefällt Euch die Idee.

Mittwoch, 25. September 2013

Die Erbschaft kommt gerade richtig!


Die Erbschaft kommt gerade richtig – Sarahs Arbeit ist frustrierend, ihr Freund noch mehr, und sie möchte am liebsten alles hinschmeißen: Da kommt die Nachricht, dass ihr Onkel in Australien verstorben ist und ihr ein Haus auf einer Insel hinterlassen hat. Sie stellt sich eine Hütte unter Palmenvor und beschließt, erst einmal hinzufahren und sich das Haus anzusehen.
Zwar steht es tatsächlich unter Palmen auf einer Landzunge, aber in der Nachbarschaft ist eine Bauxitmine mit fast ausschließlich männlichen Arbeitern. Und das Haus ihres verstorbenen Onkels ist nicht nur von gruseligen Geheimnissen umgeben, sondern auch die einzige Kneipe auf der Insel. Raue Gesellen verkehren dort. Eine Herausforderung für die schlagfertige Sarah, und natürlich weiß sie sie zu meistern – besonders, als ihre Freundin Natascha dann eintrifft.
Eine spannende Geschichte vor ungewöhnlichem Hintergrund, denn hier ist nicht alles „Love and Landscape“, sondern eine mindestens ebenso herrliche Wirklichkeit, und die beiden Frauen machen allerhand mit, bis sie endlich ihr Glück finden. Ein außergewöhnlicher Liebesroman mit einer abenteuerlichen Komponente. Es macht richtig Spaß, diesen Roman zu lesen.
Laura Petersen: "Zwei Frauen auf Männerfang...", E-Book, ca. 150 Seiten, 3,99 Euro bei
Amazon, eBuch und vielen anderen Anbietern in den gängigsten Formaten.

Dienstag, 24. September 2013

Jetzt: Lektorat und Honorare für Indie-Autoren

Selbstverleger, die sich in Zeiten von E-Books heute stolz "Indie-Autoren" nennen, standen bisher in dem schlechten Ruf, ihrer Leserschaft unlektorierte und häufig recht schlechte Texte anzubieten. Manch einer wurde durch seine Verkaufszahlen und durch die Kritik von Lesern dann regelrecht gezwungen, sein Werk zu überarbeiten oder überarbeiten zu lassen. Jetzt erkennen Verlage, dass sie damit Geld verdienen können - den Anfang haben Amazon und Droemer Knaur  gemacht (unter unterschiedlichen Voraussetzungen wurden sogar Verlagsvorschüsse geboten), und nun gesellt sich mit bookrix ein weiterer Verlag dazu, der bisher in dem Ruf stand, ein Selbst- oder gar Zuschussverlag zu sein. Man sieht, die Verlagslandschaft befindet sich in ständigem Wandel, und alles ist im Fluss. Hier eine Meldung dazu.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass auch ich für Kollegen recht kostengünstig Korrektur und Lektorat anbiete:
http://www.viktorglass.com/html/lektorat.html

Donnerstag, 12. September 2013

Das Generationenmanifest

Ich habe gestern das Generationenmanifest mit unterschrieben, weil es zehn mir wichtige Warnungen und zehn Forderungen an die Politiker enthält. Die Volksvertreter, allen voran die Politiker der Regierung, sollten erfahren, dass wir nicht länger damit einverstanden sind, dass Politik überwiegend durch Reden zerfasert und durch Aussitzen verschleppt wird. Die Probleme in unserem Land und auf der ganzen Welt (u.a. Klimawandel, Hunger, Ausbeutung) erfordern dringendes und entschlossenes Handeln. Unterschreibt mit! Zeigt denen da oben, dass wir mehr sind als nur Wählerstimmen!
http://www.generationenmanifest.de/