Beiträge über Alltag und Arbeit, über meine Bücher und mein Leben. Wenn die Kommentare nicht klappen, bitte über das Kontaktformular senden. Wenn im Betreff "Kommentar" steht, füge ich ihn ein.
Dienstag, 14. September 2010
Link der Woche: Historischer Kalender
Wenn ich eine "Grundrecherche" mache oder überlege, welche Themen im kommenden Jahr für mich interessant sein könnten, schaue ich in einen historischen Kalender. Da kann ich nachsehen, wessen Geburtstag oder Todestag sich heute jährt, oder welches historische Ereignis an diesem Tag stattfand. Eine Fundgrube an Themen für geschichtliche oder zeitgeschichtliche Romane und Erzählungen. Der Kalender, den ich am häufigsten benutze, findet sich unter http://www.hinternet.de/kalender - für mich ist das einer der wichtigsten Links.
Montag, 6. September 2010
Kleinarbeit - und Lesungen!
Wenn ein Manuskript abgeliefert ist, dann ist es noch lange nicht fertig. Der Lektor liest es gegen, bei kleineren Verlagen auch der Verleger selbst, und das ist gut so. es sind nicht nur Flüchtigkeitsfehler, die ausgebügelt werden müssen, sondern auch die eine oder andere Ungereimtheit, eine fehlende oder nicht aufgelöste falsche Spur – Dinge, die einem nicht auffallen, wenn man mitten in der Arbeit steckt. Besser, diese Sachen werden vor dem Druck bereinigt, als wenn der Leser hinterher fragt: Was ist denn aus der Hauptperson geworden? Also geht man Kapitel für Kapitel erst getrennt und dann zusammen durch, es wird gefeilt, gekürzt und ausgebaut, und dann kommt noch einmal eine Sicherheits-Korrektur. Dann geht's in den Satz, und danach kommt die Fahnenkorrektur. Was danach noch an Fehlern drin ist, ist meine Schuld...
Inzwischen ist das Titelbild entworfen, und erste Lesungen sind anberaumt: Augsburg, Gersthofen, Bobingen, Schwabmünchen... In Diedorf lese ich vorher noch aus meinem Goethe-Roman. Die Termine stehen auf meiner Homepage http://www.viktorglass.com/ sowie auf der Veranstaltungsseite http://www.venyoo.de/ – ich hoffe ja, dass allerhand Leute kommen! Wenn sich mein Buch gut verkauft, rechne ich mit dem nächsten Vertrag.
Inzwischen ist schon das nächste Buch in Arbeit, und da wird fast schon die Zeit knapp. Ich arbeite eine Menge, denn ich habe Ziele im Leben, auch jetzt noch (übermorgen werde ich sechzig). Da wird die Zeit knapp. Ich habe viel zu viel vertrödelt.
Inzwischen ist das Titelbild entworfen, und erste Lesungen sind anberaumt: Augsburg, Gersthofen, Bobingen, Schwabmünchen... In Diedorf lese ich vorher noch aus meinem Goethe-Roman. Die Termine stehen auf meiner Homepage http://www.viktorglass.com/ sowie auf der Veranstaltungsseite http://www.venyoo.de/ – ich hoffe ja, dass allerhand Leute kommen! Wenn sich mein Buch gut verkauft, rechne ich mit dem nächsten Vertrag.
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| Lesung in Schwabmünchen, Herbst 2008 |
Sonntag, 29. August 2010
FERTIG!
"Trockeneis" ist fertig und das Manuskript heute per E-Mail abgeliefert. Nun kommt noch die Korrektur, aber es ist schon eine große Erleichterung, dass jetzt andere am Zug sind und dass in wenigen Wochen das Buch auf die Leser losgelassen wird. Das Titelbild ist schon fertig, aber ich wünsche mir sehr, dass mein Name besser zu sehen sein wird. Entweder in klarem Weiß oder aber so rot wie das Verlagssignet. Bitte unterstützt mich hier unten mit Eurer Meinung – einfach das Wort "Kommentar" anklicken!
Heute habe ich aufgeräumt, mit Analyn einen Spaziergang zum Bismarckturm bei Scheppach gemacht und alles zurechtgelegt, damit morgen die nächste Arbeit in Angriff genommen werden kann.
Freitag, 27. August 2010
Bücher, Bücher, Bücher!
Wir haben vor, uns eine Wohnung zu suchen, die näher an der Stadt liegt und kleiner ist, oder wenigstens preisgünstiger.
Dafür muss ich einigen Ballast loswerden, einen großen Teil des Papierkrams (z.B. ausgedruckte Manuskripte, die ich auch auf den Archiv-CDs habe), vor allem einen Teil der ungeheuren Menge von Büchern, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Ich hatte versucht, einige bei Ebay zu versteigern, aber das Publikum dort ist "verwöhnt" durch die Preise auf den Flohmärkten: Selten wird mehr als ein Euro geboten, und dann fragen die Leute auch noch an, ob man ihnen das Porto erlässt... Dafür sind mir meine Bücher zu schade. Bei Booklooker bekomme ich wenigstens etwas mehr und habe den Eindruck, meine Bücher kommen in gute Hände. Mein Bücherflohmarkt:
Ich habe also Krimis und andere Romane aussortiert, die ich wahrscheinlich kein zweites oder drittes Mal lese, Sachbücher, die ich nicht mehr brauche, und Bildbände, die Platz wegnehmen, darunter schöne Sachen wie "Burgen in Spanien". Wer einfach mal stöbern will, kann das unter obigem Link tun - Fotos können nur einen ersten Eindruck geben.
Dafür muss ich einigen Ballast loswerden, einen großen Teil des Papierkrams (z.B. ausgedruckte Manuskripte, die ich auch auf den Archiv-CDs habe), vor allem einen Teil der ungeheuren Menge von Büchern, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Ich hatte versucht, einige bei Ebay zu versteigern, aber das Publikum dort ist "verwöhnt" durch die Preise auf den Flohmärkten: Selten wird mehr als ein Euro geboten, und dann fragen die Leute auch noch an, ob man ihnen das Porto erlässt... Dafür sind mir meine Bücher zu schade. Bei Booklooker bekomme ich wenigstens etwas mehr und habe den Eindruck, meine Bücher kommen in gute Hände. Mein Bücherflohmarkt:
Ich habe also Krimis und andere Romane aussortiert, die ich wahrscheinlich kein zweites oder drittes Mal lese, Sachbücher, die ich nicht mehr brauche, und Bildbände, die Platz wegnehmen, darunter schöne Sachen wie "Burgen in Spanien". Wer einfach mal stöbern will, kann das unter obigem Link tun - Fotos können nur einen ersten Eindruck geben.
Dienstag, 17. August 2010
Liebesromane. Wie redet "man" sich an?
In einer Autor(innen)gruppe geht es gerade darum, ob die Leute im Roman sivch mit "Schatz" oder "Liebling" oder sonstwie anreden. Interessantes Thema! In meinen Romanen kommen immer mal Leute vor, die sich lieben. Meine Meinung:
"Liebes" und "Du Lieber" ist durchaus noch unter real existierenden Eheleuten üblich, vor allem , wenn sie sich noch mögen. "Schatz" kommt oft vor und vermischt sich mit "Spatz" (meist von ihm zu ihr gesagt). Tiernamen finde ich eigentlich unangebracht, weil sie den Respekt voreinander leugnen. Meine Frau nennt mich "My Love", ich sie "Liebes" oder "Liebste". Das "Liebling" klingt zu sehr nach den Übersetzungen alter Doris-Day-Filme für "Darling", und wann immer ich es höre, jagt es mir einen kalten Schauer über den Rücken. Solange wir miteinander glücklich sind, werde ich dieses Wort nie als private Anrede verwenden.
Uns Liebesromanautor(inn)en obliegt es eigentlich, da Maßstäbe zu setzen - wir haben die Macht, und da sollten wir auch nicht kuschen! Warum sollen wir uns einer altjüngferlichen Lektorin beugen, die möglicherweise noch nie von jemandem geliebt worden ist und ihren Frust an Romanlieferanten auslässt, während wir ihr und ihrem Verlag Tausende von Leserinnen (und Kunden) bringen? Was WIR in unsren Romanen schreiben, werden die Leute in ein paar Jahren zueinander sagen. Unsere Eltern hatten ihre Anreden aus Filmen und Romanen. Wir selbst vielleicht auch. Wenn uns das zu kitschig erscheint oder uns befangen macht, liegt es an uns, das zu ändern. An wem denn sonst! Wir haben die Leser. Und die Homepages, und vor allem die Blogs, in denen wir schreiben können, was wir wollen. Nicht nur wir schauen dem Volk aufs Maul, sondern das Volk auch uns. Macht euch nicht so viele Gedanken darüber, was die Leute heute sagen - sie warten auf unsere Fantasie als Schriftsteller(innen), um zu erfahren, was sie morgen sagen können, ohne verkitscht zu wirken. Vergesst nicht, Leute - wir schreiben Liebesromane, und unsere Fans reden sich so an, wie es unsere Helden und Heldinnen tun. Nicht umgekehrt.
Würde mich mal interessieren, was meine Leser denlen.Also bitte unten einfach "Kommentar" anklicken und Meinung schreiben. Kostet nix!
"Liebes" und "Du Lieber" ist durchaus noch unter real existierenden Eheleuten üblich, vor allem , wenn sie sich noch mögen. "Schatz" kommt oft vor und vermischt sich mit "Spatz" (meist von ihm zu ihr gesagt). Tiernamen finde ich eigentlich unangebracht, weil sie den Respekt voreinander leugnen. Meine Frau nennt mich "My Love", ich sie "Liebes" oder "Liebste". Das "Liebling" klingt zu sehr nach den Übersetzungen alter Doris-Day-Filme für "Darling", und wann immer ich es höre, jagt es mir einen kalten Schauer über den Rücken. Solange wir miteinander glücklich sind, werde ich dieses Wort nie als private Anrede verwenden.
Uns Liebesromanautor(inn)en obliegt es eigentlich, da Maßstäbe zu setzen - wir haben die Macht, und da sollten wir auch nicht kuschen! Warum sollen wir uns einer altjüngferlichen Lektorin beugen, die möglicherweise noch nie von jemandem geliebt worden ist und ihren Frust an Romanlieferanten auslässt, während wir ihr und ihrem Verlag Tausende von Leserinnen (und Kunden) bringen? Was WIR in unsren Romanen schreiben, werden die Leute in ein paar Jahren zueinander sagen. Unsere Eltern hatten ihre Anreden aus Filmen und Romanen. Wir selbst vielleicht auch. Wenn uns das zu kitschig erscheint oder uns befangen macht, liegt es an uns, das zu ändern. An wem denn sonst! Wir haben die Leser. Und die Homepages, und vor allem die Blogs, in denen wir schreiben können, was wir wollen. Nicht nur wir schauen dem Volk aufs Maul, sondern das Volk auch uns. Macht euch nicht so viele Gedanken darüber, was die Leute heute sagen - sie warten auf unsere Fantasie als Schriftsteller(innen), um zu erfahren, was sie morgen sagen können, ohne verkitscht zu wirken. Vergesst nicht, Leute - wir schreiben Liebesromane, und unsere Fans reden sich so an, wie es unsere Helden und Heldinnen tun. Nicht umgekehrt.
Würde mich mal interessieren, was meine Leser denlen.Also bitte unten einfach "Kommentar" anklicken und Meinung schreiben. Kostet nix!
Immer rasanter
Gestern hätte ich spätestens meinen Krimi abliefern müssen, heute will ich partout fertig werden. Ich sitze am PC, die geschilderten Ereignisse werden immer rasanter, besonders die Autofahrten: Jetzt weiß ich, warum in vielen Büchern und Filmen das Ende immer so hektisch ist. Autoren und Regisseure haben Abliefertermine, und die innere Panik überträgt sich auf die Arbeit.
Sonntag, 15. August 2010
Link
Einen neuen Kommentar zu meiner Arbeit als Autor und einen Hinweis auf meinen "Diesel" Roman findet man hier:
Edition Das Labor: Die Schichten der Geschichte
Herzlichen Dank!
Edition Das Labor: Die Schichten der Geschichte
Herzlichen Dank!
Samstag, 14. August 2010
Bald fertig!
Heute, morgen und wahrscheinlich auch noch am Montag schreibe ich meinen Regionalkrimi zu Ende – es geht jetzt rasant auf meinem Schreibtisch zu, und ich komme kaum zu etwas Anderem! Parallel dazu vermittelt mein fleißiger Lektor mir schon eine Reihe von Herbst-Lesungen in der Umgebung, damit das Buch auch ein Erfolg wird. Besonders freue ich mich, wieder in Schwabmünchen lesen zu dürfen. Termine demnächst (wenn alles genau feststeht) in diesem Blog, auf meiner Homepage viktorglass.com und bei venyoo.de - das ist eine zunächst unscheinbar aussehende, aber äußerst erfolgreiche Seite mit Veranstaltungsterminen, die ich nur empfehlen kann!
Viktor Glass: "Trockeneis", Wißner-Verlag, Augsburg, Preis: freundliche 12,80 Euro, ISBN: 978-3-89639-783-6
Demnächst mehr dazu!
Meinem Bücherflohmarkt habe ich zahlreiche neuer Titel hinzugefügt – wer preiswerte Bücher sucht, könnte das Richtige unter www.booklooker.de/buecherdidi finden.
Heute erstmal viele Grüße an meine treuen Leser – natürlich auch von meiner lieben Frau!

Mein Tipp: Die meisten Bilder hier kann man durch Anklicken vergrößern!
Viktor Glass: "Trockeneis", Wißner-Verlag, Augsburg, Preis: freundliche 12,80 Euro, ISBN: 978-3-89639-783-6
Demnächst mehr dazu!
Meinem Bücherflohmarkt habe ich zahlreiche neuer Titel hinzugefügt – wer preiswerte Bücher sucht, könnte das Richtige unter www.booklooker.de/buecherdidi finden.
Heute erstmal viele Grüße an meine treuen Leser – natürlich auch von meiner lieben Frau!

Mein Tipp: Die meisten Bilder hier kann man durch Anklicken vergrößern!
Freitag, 6. August 2010
Lesungen sind wichtige Begegnungen
Meine Bücher verkaufen sich am besten, wenn ich sie vorstellen kann – auf Lesungen zum Beispiel. Abgesehen vom Verkauf ist natürlich eine Lesung die beste Möglichkeit, um festzustellen, wie meine Arbeit auf die Leserinnen und Leser wirkt, und die Gespräche bei so einer Veranstaltung geben mir oft wertvolle Hinweise für meine Arbeit. Beim Signieren haben die Leute oft Sonderwünsche, die ich erfülle, wenn ich kann – einmal, ich glaub es war in Göppingen, da legte mir eine Zuhörerin mir ein Buch, das sie gekauft hatte, vor mich hin und sagte: "Schreiben Sie mir einfach irgendeinen Blödsinn hier rein." Was sollte ich da tun? Ich schrieb also: "Ich soll hier irgendeinen Blödsinn reinschreiben. Also, dies ist Blödsinn." Ich dachte, jetzt haut sie mir das Buch um die Ohren, aber sie tanzte glücklich und zufrieden damit ab.
Also, Blödsinn möchte ich nicht mehr schreiben. Dass ich ganz ernsthaft bei der Sache bin, kann man auf meiner nächsten Lesung erfahren – am 29.9.2010 um 20 Uhr in der Buchecke Diedorf, Hauptstr. 29, 86420 Diedorf, Eintritt 8 Euro, aber dafür gibt es auch was zu trinken. Zu hören gibt es Szenen aus "Goethes Hinrichtung".

Signierstunde - hier im Verkehrsmuseum Dresden, Frühjahr 2009
Vorher kann man mich noch im Fernsehen "bewundern" – am 21.8.2010 zeigt ARTE um 20.15 Uhr "Das Rätsel Diesel", einen gut recherchierten Terra-X-Film, in dem mehrfach aus einem Interview mit mir zitiert wird (aufgenommen im Kurhaus-Theater Göggingen). Meine erste Reaktion, als ich mich im Film sah: "Meine Güte, was bin ich dick geworden!" Tja, Freunde, ich werde künftig meine Schweinshaxe wohl ohne Knödel essen müssen. Darüber hinaus ist der Film wirklich sehenswert, weil er nicht ur das spannende Leben, sondern auch den noch immer nicht ganz geklärten Tod Rudolf Diesels beleuchtet.
Also, Blödsinn möchte ich nicht mehr schreiben. Dass ich ganz ernsthaft bei der Sache bin, kann man auf meiner nächsten Lesung erfahren – am 29.9.2010 um 20 Uhr in der Buchecke Diedorf, Hauptstr. 29, 86420 Diedorf, Eintritt 8 Euro, aber dafür gibt es auch was zu trinken. Zu hören gibt es Szenen aus "Goethes Hinrichtung".

Signierstunde - hier im Verkehrsmuseum Dresden, Frühjahr 2009
Vorher kann man mich noch im Fernsehen "bewundern" – am 21.8.2010 zeigt ARTE um 20.15 Uhr "Das Rätsel Diesel", einen gut recherchierten Terra-X-Film, in dem mehrfach aus einem Interview mit mir zitiert wird (aufgenommen im Kurhaus-Theater Göggingen). Meine erste Reaktion, als ich mich im Film sah: "Meine Güte, was bin ich dick geworden!" Tja, Freunde, ich werde künftig meine Schweinshaxe wohl ohne Knödel essen müssen. Darüber hinaus ist der Film wirklich sehenswert, weil er nicht ur das spannende Leben, sondern auch den noch immer nicht ganz geklärten Tod Rudolf Diesels beleuchtet.
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