Didis Bücherturm

Samstag, 18. Oktober 2014

Neue Leseprobe

Auf meiner Homepage www.viktorglass.com gibt es Ergänzungen - eine Biografie und Bibliografie, dazu eine Leseprobe aus einem Episodenroman, an dem ich schon lange arbeite, "Der kleine Iserlohner". Klickt einfach mal hier: Leseprobe !

 In vielen kleinen Geschichten, die sich zu einem Roman zusammenfinden, erlebt ein Achtjähriger die Welt und dichtet sie nach seinen Vorstellungen um - urkomisch! Der Roman handelt von meiner Kindheit in den Fünfzigerjahren und spielt in Iserlohn, einer Kleinindustriestadt im märkischen Sauerland.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Vorbereitungen

Heute habe ich Einiges an Arbeit geschafft und meinen Rückstand schon fast wieder aufgeholt. Die Lesungsvorbereitungen laufen auf Hochtouren. Habe den Veranstalter endlich erreicht, nettes Gespräch, auch dort viel Vorbereitung. Freitag werde ich meine kleine Tochter Teresa mitnehmen - sie wird mich nicht allein aus dem Haus lassen. Außerdem liebt sie den Trubel - sie war schon bei mehreren Lesungen dabei und war sehr angetan von der Aufmerksamkeit, die sie bekam. Mein Bruder Harald wird mitkommen und sich um sie kümmern, während ich lese. Meine geplante PowerPoint-Hintergrund-Vorführung wird nicht klappen, da ich mich nicht mit den vorhandenen Geräten auskenne. Aber ich werde mit den Gästen reden können - der Raum ist nicht zu groß, das Publikum wird nicht zu umfangreich sein - ich freue mich auf den Abend.
Näheres unter http://www.buecherei-horgau.de/ - Fotos nach der Veranstaltung auf diesen Seiten.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Zwischennachricht und: Lesung in Horgau

Sitze gerade an meinen Steuern und staune immer wieder, wie viel der Staat gerade den Leuten unterer Einkommensklassen wegnimmt.
Ansonsten repariere ich gerade, was sich an Dateien nach einem Crash noch retten ließ und arbeite zunächst das auf, was ich als Erstes abliefern muss. Meine Termine geraten durch das Datenunglück ganz schön ins Rutschen! Zum Glück arbeite ich an verschiedenen Projekten gleichzeitig, mit zeitversetzten Ablieferterminen, so dass sich der Schaden begrenzen lässt.
Freitag, den 10.10.2014 lese ich in der Bücherei Horgau (Martinsplatz 7) aus meinen neuesten Arbeiten. Um 19.30 Uhr geht es los. Ich werde nicht nur über meine Fortschritte an der Carl-Zeiss-Biografie, sondern auch über meine anderen Projekte berichten, über Pseudonyme und über E-Books reden (und dazu auf Fragen hoffen). Ich denke, ich werde mit meinen Gästen einen angenehmen und interessanten Abend verbringen. Über Fragen freue ich mich!
Näheres unter http://www.aavs.de/

Sonntag, 28. September 2014

Ein Schatz auf meinem Schreibtisch

Ich bekomme vergleichsweise mehr Post als andere Leute, selbst wenn auch bei mir immer mehr über E-Mail abgewickelt wird. Aber wenn ich Briefe bekomme, freue ich mich besonders, wenn eine richtige Briefmarke oder gar eine Sondermarke darauf klebt. Die schneide oder reiße ich aus, ganz vorsichtig, damit keine Zacke beschädigt wird, oder wenn ein Umschlag besonders bunt beklebt ist, hebe ich ihn als „Ganzsache“ auf. Nicht für mich - Briefmarken und Ansichtskarten habe ich früher mal gesammelt, als Jugendlicher, um schon mal die Welt ein bisschen kennen zu lernen, bevor ich anfing, sie zu bereisen.
Trotzdem hebe ich sie auf - für Bethel. Das ist eine große Einrichtung für Behinderte, von denen viele in der „Briefmarkensammelstelle“ eine feste Arbeit gefunden haben. Schriftsteller, Ärzte, Freiberufler, Firmen, Kirchengemeinden und viele andere heben die Briefmarke auf, die sie bekommen, und schicken sie ein. In Bethel (das liegt bei Bielefeld) werden sie gesammelt, sortiert, abgelöst (oder am Papier gelassen) und als Kiloware oder als kostbare Einzelstücke an Sammler verkauft. Seht Euch mal den Internet-Auftritt von Bethel an, dann wisst ihr, dass ihr mit euren Briefmarken eine Menge Gutes tun könnt. Zum Beispiel Arbeitsplätze von Behinderten sichern.
Hier der Link (bitte anklicken)
Was habe ich als Autor damit zu tun?
Es gehört einfach zu meinem Leben. Genau wie das Babyphon, das als solches nicht mehr gebraucht wird und jetzt als „Haustelefon“ zwischen Küche und Arbeitszimmer gute Dienste leistet. In meinem Bücherregal steckt ein Umschlag, in dem ich die Marken sammle, auch solche, die Freunde, Kollegen oder Verwandte gestiftet haben. Einmal im Jahr sende ich den gut gefüllten Umschlag ab, übrigens seit kurz vor meinem Abitur, also nunmehr 45 Jahre.

Mittwoch, 24. September 2014

Frankreich und die Buchmesse



Im Jahr 2017 wird Frankreich Gastland auf der Frankfurter Buchmesse sein - das hat Manuel Valls, der französische Premierminister, bekanntgegeben. Die Einladung bestand bereits eine ganze Weile, aber die Franzosen haben noch wegen der Kosten gezögert. Ich halte die Zusage für einen wichtigen Schritt, denn damit rücken Deutschland und Frankreich auch kulturell wieder ein Stückchen näher zusammen. Ich persönlich habe die Beziehung zu Frankreich in den 60er und 70er Jahren am deutlichsten gespürt. Vielleicht war das auch nur subjektiv, da ich am deutsch-französischen Jugendaustausch teilnahm und mehrfach in Frankreich war - in den Vogesen, in der Bretagne, dann mit der Schulklasse in Metz und Verdun, ein paarmal für ein Wochenende in Paris. Ich habe französische Musik gehört, von Brel bis Polnareff quer durch den Garten, und ich habe viel gelesen, am liebsten Simenon, aber auch Camus, Anatole France, Baudelaire (und überhaupt viel Lyrik). In den 70ern habe ich mehrere Bücher aus dem Französischen übersetzt (überwiegend Historisches).
Jetzt aber habe ich, was die Lektüre betrifft, Nachholbedarf. Ich hoffe, ich werde dann in der Lage sein, auf die Buchmesse zu fahren.
Näheres über die französische Zusage findet sich im aktuellen „buchreport“ - unter diesem Artikel ist auch eine Liste der Buchmessen-Schwerpunkte und Gastländer seit 1976 zu finden.

Montag, 22. September 2014

Erholung muss sein

Manchmal nehme ich mir ein wenig Zeit, um mit meiner kleinen Tochter in die Stadt oder ins Grüne zu fahren. Dann kommen neue Bilder in meinen Augsburg-Blog:
http://meinaugsburg.blogspot.de/

"Dieser Schatten kommt dauernd hinter mir her!"

Sonntag, 21. September 2014

Es gibt viel zu tun!

Ich bekomme immer einen Schrecken, wenn ich mir ansehe, wann ich zuletzt meinen Blog gepflegt habe. Die Zeit rennt einfach an mir vorbei, wenn ich am Schreibtisch sitze und schreibe. Im Moment habe ich so viele Aufträge wie noch nie in meinem Leben. Das letzte Buch noch nicht fertig, zwei weitere in Arbeit - und ein neuer Vertrag, der allerdings eine kleine Sensation ist: Meine "Nordpol"-Krimireihe darf weitergehen! Ich habe mit einem britischen Verlag, der in Deutschland auf den Markt kommen will, einen Vertrag geschlossen. Man stelle sich vor - mein Augsburg-Krimi erscheint in London! Na ja, die Welt wird's halt kleiner. Wenn ihr das Bild oben links anklickt, könnt ihr vielleicht schon einen Teil des ersten Kapitels von "Russensärge" lesen.
Demnächst werde ich das Projekt (und andere, an denen ich arbeite) in der Bücherei in Horgau vorstellen (10.10.2014 um 19.30 Uhr). Näheres: http://www.buecherei-horgau.de/ .
So, und nun muss ich dringend wieder an meine Arbeit, damit ich meine Tochter mal wieder auf dem Flughafen in Taipeh fotografieren kann :-)
Im Moment hat Papi viel zu tun - obwohl ich ihm immer helfe!



 

Dienstag, 9. September 2014

Lohnen sich E-Book-Gratisaktionen?

Ich habe mehrere Titel aus meiner "Backlist" bei Amazon als E-Books neu publiziert. Da die sich nach fast zwei Jahren nicht mehr verkauften, habe ich ihnen bessere (professionellere) Titelbilder verpasst und wollte den Verkauf ein wenig ankurbeln, indem ich sie für einen Tag gratis anbot. Erst einmal habe ich das mit nur einem Titel probiert und das über Facebook und twitter bekannt gemacht. Ergebnis: 621 Downloads. Nach Abschluss der Aktion kein zusätzlicher Kauf, keine Sternchen-Beurteilung, keine Kurzrezension, keine sonstige Reaktion. Nun ja, das Buch will natürlich erst einmal gelesen werden, und vielleicht bedankt sich der eine oder andere Leser dann doch noch. Ich denke aber darüber nach, das Buch aus dem Programm zu nehmen und mit zwei anderen zusammen als neues E-Book zu veröffentlichen. 
Insgesamt hat sich die Aktion nicht gelohnt. Hat jemand von Euch andere Erfahrungen gemacht? Dann bitte hier als Kommentar eingeben - falls das wieder mal nicht funktioniert, per E-Mail an viktorglass@gmx.de - ich stell's dann unzensiert hier ein.

Was ich selbst gerade lese: "Die Tochter des Schamanen" von Thomas Jeier, 1996 bei Schneekluth und 1998 bei Heyne erschienen, jetzt als E-Book bei Weltbild erhältlich:
 http://www.weltbild.de/3/17889151-1/ebook/die-tochter-des-schamanen.html
 - spannend, mitreißend, lehrreich, sehr gut recherchiert, eindrucksvoll geschrieben. Ich wollte erst nur den Anfang lesen, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist berechtigt, wenn der Autor im US-Fernsehen als der beste Western-Kenner der Alten Welt bezeichnet wird., wobei man unter Western in diesem Fall nicht diese "Pistolen-und-Gerechtigkeits"-Epen verstehen sollte, wie sie mein Ex-Scheidungsrichter schreibt. Als Printausgabe noch bei www.booklooker.de und www.zvab.com zu bekommen.
Mein Wein heute: Ein 2013er Dornfelder Rosé aus der Weinkellerei Peter Mertes in Bernkastel-Kues.


NACHTRAG am 24.9.:
Die Gratis-Aktion bei Amazon hat sich absolut nicht gelohnt.  621 Leute haben das Buch heruntergeladen, niemand hat das mit einer Beurteilung oder einer Besprechung belohnt, Nachkäufe gab es nicht. 

Sonntag, 31. August 2014

Ruhe! Bin am lesen!

Ich war schon in Versuchung, das „Lesen“ in der Überschrift groß zu schreiben, da fiel mir ein, dass „lesen“ ein Verb ist. In dieser Form ein Gerundium, also ein Mittelding zwischen Verb und Substantiv. „Ich bin am lesen“ gilt als umgangssprachlich, dialektös, vulgär.
Ist das so?
Ich finde diese Form eher praktisch. Sie ist vergleichbar mit der englischen Verlaufsform und auch so einsetzbar. „Ich war gerade am telefonieren, als der Erdrutsch die Leitung kappte.“ Nun ja, man kann sagen „Ich telefonierte gerade“. Ist offiziell richtig und eleganter.
Die „Am“-Form ist verpönt, weil volkstümlich. Sie kommt aus dem Niederdeutschen. Wir verwenden so viele Anglizismen und englische Verballhornungen - warum nicht auch mal eine Grammatikform aus unserer untergehenden Zweitsprache? Mir gefällt sie.