Bücher, Bücher, Bücher! Ich hatte gedacht, nach dem Umzug könnte ich sie alle in meinem Arbeitszimmer unterbringen, aber weit gefehlt. Die Bücher aus dem Wohnzimmer, die Bücher aus dem Keller der alten Wohnung, unsortierter Papierkram - alles türmt sich um mich herum. Auf dem Schreibtisch räume ich Papierstapel von einer Seite auf die andere. Es macht mich nervös, weil ich weiß, ich vergrabe gerade Sachen, die ich bald wieder suche. Morgen plane ich einen Abheft-Tag. Da kommen Sachen in alphabetisch sortierte Ordner. Was nicht beantwortet ist, wird sofort vor dem Abheften erledigt. Keine "Sofort"-, "Morgen"- und "Demnächst"-Stapel. Notfalls sortiere ich halt zwei oder drei Tage lang. Ich will diesen ganzen Schrott nicht mehr auf dem Schreibtisch haben. Der ganze Krempel traumatisiert mich.
Wahrscheinlich werden wir bald einen Gast haben, einen Nachfahren von Rudolf Diesel. Er will, auf der Suche nach seinen Vorfahren, Augsburg besuchen. Ich werde ihm erzählen, wie das Buch entstanden ist, und ihm bei einer Stadtführung zeigen, wo Rudolf Diesel als Kind gewohnt hat, und später als Erwachsener.
Nächstes Jahr ist der hundertste Todestag Diesels. Der biografische Roman ist leider nicht mehr als Hardcover, sondern nur noch als Heyne-Taschenbuch erhältlich.
Beiträge über Alltag und Arbeit, über meine Bücher und mein Leben. Wenn die Kommentare nicht klappen, bitte über das Kontaktformular senden. Wenn im Betreff "Kommentar" steht, füge ich ihn ein.
Mittwoch, 18. Juli 2012
Samstag, 7. Juli 2012
Schauplätze der Literatur
Handlungsorte von Romanen und Erzählungen lassen sich auf einer weltkarte aufspüren - und noch besser: Man kann selbst welche eintragen. Ich habe selbst einen Versuch gemacht und "Im Tal des weißen Tigers" eingesetzt. Klappt! Damit habe ich eine zusätzliche Möglichkeit, für meine Titel zu werben oder bei Büchern, die ich kaufen will, vorher nachzusehen, wo sie überwiegend spielen. Der Link: http://www.handlungsreisen.de/
Mittwoch, 4. Juli 2012
Umziehen und Besuch bei Boesner
Dies ist wahrscheinlich der längste und chaotischste Umzug, den ich je gemacht habe. Vom östlichen Bärenkeller direkt ins Zentrum von Oberhausen. Tägliche Transporte. Tausende von Büchern. Viele Sachen, die nicht klappen. Die neue Wohnung ist 20 Quadratmeter größer, aber trotzdem wirkt sie erheblich voller und enger, und dabei sind einige Möbel noch hier in der alten Wohnung. Wie kann das sein?
Die Bücher für Booklooker sind inzwischen in den Regalen, bis auf etwa 70, und meine private Bibliothek ist größtenteils noch nicht eingeräumt. Trotz der neuen Vitrine für meine Belegexemplare fehlen mir die beiden Regale, die eingekracht sind (eins beim Transport, eins später beim Überladen). Statt sie wegzuwerfen, richte ich sie morgen mit Schrauben, Dübeln und Holzleim und einem winzigen Hauch Sachverstand.
Analyn hatte Geburtstag. Die meiste Zeit verbrachten wir mit dem Einkauf ihres Geschenks: Wir waren bei Boesner, einem der größten Fachgeschäfte für Künstlerbedarf, und haben Pinsel, Acrylfarben und vor allem verschiedene Malspachtel gekauft. Es ist immer abenteuerlich zwischen all den Rahmen, Passepartouts, Regalen mit Farben (Ah, Schmincke, die habe ich meist selbst früher benutzt, als ich noch Jazzmusiker portritiert habe -über 700 wohlriechende Tuben für Bilder in etwa A2-Größe, dazu Malmittel und Firnisse, Mastix und dergleichen) - ich fühlte mich sofort wieder zu Hause unter all dem Zeugs. Kartons und Papiere! Vom Zeichenblock über zarte bis griffige Japanpapiere bis zum Material für Lampenschirme war alles da. Zeichenstifte, das komplette Sortiment von Faber Castell und anderen, und ungeahnte Neuigkeiten. Analyn war bescheiden, denn sie war erst einmal überrascht von den Preisen. Ich hoffe, sie löst sich bald von der Bob-Ross-Ideologie und wird selbstständiger.
Teresa schlief die meiste Zeit in ihrem Kinderwagen. Sie hat nicht viel gesehen, aber ich glaube, die Atmosphäre war sehr wichtig für sie. Ich werde sie oder vielmehr alle beide so bald wie möglich in Käthe-Kollwitz- und Ernst-Barlach-Ausstellungen schleifen. Oder Otto Pankok! Leider inzwischen höchst seltene Ereignisse.
Ansonsten: Zum Schreiben komme ich im Moment kaum. der Umzug macht matt.
Andererseits macht das Neueinrichten riesigen Spaß. Heute kam unser erster Ratenzahlungs-Eis-und-Kühlschrank. Mediamarkt. 27 Euro im Monat, 17 mal. In der neuen Küche wird's schon eng.
Wir haben noch viel zu transportieren, aber wir haben auch viele Helfer. Harald, der schon oft hin und her gefahren ist, Alexa Klarasdottir und Markus Zacher aus Mittelneufnach, die so Vieles für uns organisiert haben, Sandor aus Ungarn, den wir vorher gar nicht kannten, Oliver Valentich und viele andere, auch schon lange Zeit im Voraus) die uns diesen Wohnungswechsel möglich machen (das ist sozusagen bargeldloses Crowd-Funding).
Ach ja. Darüber will ich auch mal berichten. Crowd-Funding. Interessante Sache, aber ich werde erst einmal beobachten und nachdenken. Und mich dann selbst stellen. Ich hab schon ein Projekt im Sinn.
Die Bücher für Booklooker sind inzwischen in den Regalen, bis auf etwa 70, und meine private Bibliothek ist größtenteils noch nicht eingeräumt. Trotz der neuen Vitrine für meine Belegexemplare fehlen mir die beiden Regale, die eingekracht sind (eins beim Transport, eins später beim Überladen). Statt sie wegzuwerfen, richte ich sie morgen mit Schrauben, Dübeln und Holzleim und einem winzigen Hauch Sachverstand.
Analyn hatte Geburtstag. Die meiste Zeit verbrachten wir mit dem Einkauf ihres Geschenks: Wir waren bei Boesner, einem der größten Fachgeschäfte für Künstlerbedarf, und haben Pinsel, Acrylfarben und vor allem verschiedene Malspachtel gekauft. Es ist immer abenteuerlich zwischen all den Rahmen, Passepartouts, Regalen mit Farben (Ah, Schmincke, die habe ich meist selbst früher benutzt, als ich noch Jazzmusiker portritiert habe -über 700 wohlriechende Tuben für Bilder in etwa A2-Größe, dazu Malmittel und Firnisse, Mastix und dergleichen) - ich fühlte mich sofort wieder zu Hause unter all dem Zeugs. Kartons und Papiere! Vom Zeichenblock über zarte bis griffige Japanpapiere bis zum Material für Lampenschirme war alles da. Zeichenstifte, das komplette Sortiment von Faber Castell und anderen, und ungeahnte Neuigkeiten. Analyn war bescheiden, denn sie war erst einmal überrascht von den Preisen. Ich hoffe, sie löst sich bald von der Bob-Ross-Ideologie und wird selbstständiger.
Teresa schlief die meiste Zeit in ihrem Kinderwagen. Sie hat nicht viel gesehen, aber ich glaube, die Atmosphäre war sehr wichtig für sie. Ich werde sie oder vielmehr alle beide so bald wie möglich in Käthe-Kollwitz- und Ernst-Barlach-Ausstellungen schleifen. Oder Otto Pankok! Leider inzwischen höchst seltene Ereignisse.
Ansonsten: Zum Schreiben komme ich im Moment kaum. der Umzug macht matt.
Andererseits macht das Neueinrichten riesigen Spaß. Heute kam unser erster Ratenzahlungs-Eis-und-Kühlschrank. Mediamarkt. 27 Euro im Monat, 17 mal. In der neuen Küche wird's schon eng.
Wir haben noch viel zu transportieren, aber wir haben auch viele Helfer. Harald, der schon oft hin und her gefahren ist, Alexa Klarasdottir und Markus Zacher aus Mittelneufnach, die so Vieles für uns organisiert haben, Sandor aus Ungarn, den wir vorher gar nicht kannten, Oliver Valentich und viele andere, auch schon lange Zeit im Voraus) die uns diesen Wohnungswechsel möglich machen (das ist sozusagen bargeldloses Crowd-Funding).
Ach ja. Darüber will ich auch mal berichten. Crowd-Funding. Interessante Sache, aber ich werde erst einmal beobachten und nachdenken. Und mich dann selbst stellen. Ich hab schon ein Projekt im Sinn.
Mittwoch, 27. Juni 2012
Spiegel-Bericht über Amanda Hocking
Zum vorigen, unten stehenden Eintrag "Millionär werden mit Amazon": Gerüchte, dass jemand durch E-Books tatsächlich zum Millionär geworden ist, tauchen immer mal wieder auf. Spiegel Online schreibt z.B. über Amanda Hocking, die inzwischen "Auflagen" in Millionenhöhe hat – das ist dann ein Selbstläufer, weil Tausende von Neugierigen natürlich wissen wollen, warum sich deren Geschichten so gut verkaufen. Und wenn der "Spiegel dann noch so positiv darüber berichtet, kann sich die junge Autorin natürlich drüber freuen. Hier der Artikel: (LINK).
Montag, 25. Juni 2012
Umzug
Kartons, Kartons, Kartons. Meine Bücher in Bananenkisten verpackt. Buchhaltungsunterlagen, Korrespondenz, Archiv. Berge von Papier. Dazu all die Küchensachen, Kleidung, Wäsche, Dekorationskrempel, Büromaterial, Wäscheständer, Werkzeuge. Erstaunlich, was man so alles hat. Und was man so alles wiederfindet. Ich arbeite noch in der alten Wohnung. Die Tastatur klingt laut im fast leeren Raum. Nächste Woche wird das Telefon umgestellt, damit auch der Internetanschluss. Ich werde ein paar Tage vom Netz gehen müssen.
Dienstag, 19. Juni 2012
Millionär werden mit Amazon
Hach, so einfach ist das nicht! Da muss man arbeiten, wie überall!
Ich habe für mich das E-Book-Experiment gewagt und vier unterschiedliche Bücher für Amazon Kindle erstellt und angeboten, zwei unter meinem Namen, zwei unter Künstlernamen. Ich habe geworben durch Meldungen in Blogs, Schilderungen im eigenen Blog, rund zwanzig Mitteilungen in facebook und Twitter, kostenlose Werbeaktionen usw.
Das Ergebnis (Gesamtzahlen) nach rund sechs Wochen:
31 verkaufte E-Books
1259 Gratis-Downloads
1 (!) kurze Rezension
3 (!) "Likes"
89,57 Euro Einnahmen, davon 19 Euro im Mai, die Ende Juli gezahlt werden. Der Rest später.
Und wie wird man da jetzt Millionär?
Ich habe für mich das E-Book-Experiment gewagt und vier unterschiedliche Bücher für Amazon Kindle erstellt und angeboten, zwei unter meinem Namen, zwei unter Künstlernamen. Ich habe geworben durch Meldungen in Blogs, Schilderungen im eigenen Blog, rund zwanzig Mitteilungen in facebook und Twitter, kostenlose Werbeaktionen usw.
Das Ergebnis (Gesamtzahlen) nach rund sechs Wochen:
31 verkaufte E-Books
1259 Gratis-Downloads
1 (!) kurze Rezension
3 (!) "Likes"
89,57 Euro Einnahmen, davon 19 Euro im Mai, die Ende Juli gezahlt werden. Der Rest später.
Und wie wird man da jetzt Millionär?
Freitag, 15. Juni 2012
Umzugsvorbereitungen, Rabatte und kostenlose E-Books
Ende des Monats geht es in die neue Wohnung – wir sind schon kräftig dabei, Kartons zu packen, Möbel abzubauen oder zu reparieren usw. Morgen kaufen wir Farbe, Pinsel, Moltofill und was sonst noch zum Reparieren nötig ist.
Damit ich noch einige Bücher aus dem Regal losbekomme, habe ich beschlossen, Lesern meines Blogs 10% Sonderrabatt auf die von mir bei Booklooker angebotenen Titel zu geben. Bitte hier klicken (Übersicht). Der Rabatt wird ab morgen, 16.6., bis zum 7.7. 2012 automatisch gewährt und erstreckt sich nur auf die Bücher, nicht auf die Versandkosten.
Außerdem gibt es zwei meiner E-Books für Kindle noch einmal für zwei Tage lang gratis: "Der Tod der Schamanen" und "Am Tag nach der Ewigkeit", und zwar ab Sonntag, den 17.6. ab ca. 9.30 Uhr für 48 Stunden. Einfach Buchtitel anklicken und herunterladen!
Damit ich noch einige Bücher aus dem Regal losbekomme, habe ich beschlossen, Lesern meines Blogs 10% Sonderrabatt auf die von mir bei Booklooker angebotenen Titel zu geben. Bitte hier klicken (Übersicht). Der Rabatt wird ab morgen, 16.6., bis zum 7.7. 2012 automatisch gewährt und erstreckt sich nur auf die Bücher, nicht auf die Versandkosten.
Außerdem gibt es zwei meiner E-Books für Kindle noch einmal für zwei Tage lang gratis: "Der Tod der Schamanen" und "Am Tag nach der Ewigkeit", und zwar ab Sonntag, den 17.6. ab ca. 9.30 Uhr für 48 Stunden. Einfach Buchtitel anklicken und herunterladen!
Mittwoch, 6. Juni 2012
Eine Lektorin geht...
Schade – meine Lektorin bei Lübbe hört so einfach auf.
Nun ja, sie ist noch jung und voller Pläne, und sie hat gut gearbeitet. Auch wenn sie sagt, sie macht sich selbstständig – garantiert taucht sie wieder bei einem anderen Verlag auf. Aber ich wünsche ihr viel Glück und Erfolg!
Meine Ablieferungen bei Lübbe habe ich immer verglichen mit dem, was dann erschienen ist. Wichtige Korrekturen, aber ganz dezent angebracht. Titelvorgaben waren immer wunderbare, kreative Anregungen. Jetzt, wo sie da aufhört, um Freiberuflerin zu werden, vermisse ich wohl die behutsamen E-Mails. Vielen Dank, Anna Basener, und alles Gute für die Zukunft! Vielleicht arbeiten wir irgendwann, irgendwo mal wieder zusammen.
Näheres und Interessantes:
http://www.annabasener.de/
http://www.heftromane-schreiben.de/heftromane-schreiben-und-veroeffentlichen.phtml
Freitag, 1. Juni 2012
Mit Blogs Geld verdienen?
Eigentlich wollte ich heute an dieser Stelle ein paar Zeilen über meine Überlegungen schreiben, ob ich Werbung in meinem Blog erscheinen lassen soll, um ein bisschen Geld für meine Tätigkeit zu bekommen, und habe überlegt, ob ich dabei nicht Leser verliere, weil in den Augen Vieler ein Blog mit Werbung ja "entwertet" wird, da stieß ich bei der recherche (wieder mal) auf den ohnehin sehr lesenswerten Blog der Autorenkollegin Petra A. Bauer: http://autorenblog.writingwoman.de/. Darin stellt sie genau die Überlegungen an, die bei mir erst ansatzweise gediehen, und es ist schon alles gesagt. Schaut mal hier.
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