Am Samstag kamen zwei Pakete – der Splitter von der Telekom, der es mir nach viel Ärger und Ungeduld wieder ermöglicht, von zu Hause aus ins Internet zu gehen. Mein Bruder Harald hat alles in Minutenschnelle angeschlossen, und dann war ich wieder im Netz – konnte auf mein Konto schauen, Mails abrufen, Blogs aktualisieren – wie diesen.
Das zweite Paket brachte mir die ersten Belegexemplare von "Das Attentat des Herrn Hauber", eine Zusammenarbeit mit Heinz Keller – ein schönes, dickes, griffiges Buch mit ausgezeichneten Papier, das sich beim Lesen hervorragend anfühlt, einem optisch gelungenen Satz und einem angenehmen Äußeren. Die Leute beim Verlag haben hier Hervorragendes geleistet. Mein Dank gilt hier vor allem Eleni Pavlidou und allen anderen Beteiligten vom Lektorat, die mit viel Geduld meine große Verspätung bei der Ablieferung ertragen und dann in Mammut-Arbeit das Buch doch noch vor der großen Frankfurter Messe fertig gestellt haben, und besonderer Dank auch meinem Kollegen Heinz Keller, der eine bravouröse Recherche gemacht hat – die zahlreichen Entdeckungen in den Archiven und die Nachforschungen, die in unermüdlicher Arbeit per Brief und Telefon bewerkstelligt wurden, konnten gar nicht alle im Roman verarbeitet werden. Auf unseren Lesungen wird das Publikum jedoch Einblick in die Recherche bekommen und Kopien der Dokumente sehen. Es muss oben in der Überschrift eigentlich heißen: "Unser neues Buch ist da".
Rezensionen sind meines Wissens noch nicht erschienen, außer in einer spanischen Internet-Zeitung (ARENA – Tageszeitung für Empuriabrava), die für Deutsche in Barcelona und in Madrid erscheint.
Aber da werden sicher noch weitere kommen. Bin schon sehr gespannt, wie das Buch vom Publikum aufgenommen wird. Es hat einen Erfolg verdient.
Beiträge über Alltag und Arbeit, über meine Bücher und mein Leben. Wenn die Kommentare nicht klappen, bitte über das Kontaktformular senden. Wenn im Betreff "Kommentar" steht, füge ich ihn ein.
Dienstag, 20. September 2011
Samstag, 20. August 2011
"Homevideo" auf "arte"
Zum Fernsehen komme ich ja nicht oft, da ich in meiner freien Zeit lieber lese, aber gestern Abend hatte ich einen Glückstreffer - auf "arte" lief der Spielfilm "Homevideo". Er handelt von Jakob, einem Schüler in der Pubertät, der sich selbst beim Onanieren filmt, nur so zum Spaß. Als die Mutter die Kamera ahnungslos verleiht, sehen Mitschüler diesen Film und setzen ihn ins Internet. Ein beispielloses Mobbing beginnt, das für den Jungen sehr beschämend ist und alle seine Beziehungen zerstört. Die Erwachsenen reagieren zunächst völlig verständnislos, und als sie helfen wollen, ist es zu spät. Was einmal im Internet ist, ist nicht mehr zu bremsen, und da hilft auch kein Schulwechsel. Sie sind völlig hilflos und bringen vor allem ihre eigenen Probleme ins Spiel. Zum Schluss bleibt dem Jungen offenbar kein anderer Ausweg, als die Waffe seines Vaters (Polizist) zu nehmen und sich zu erschießen.
Abgesehen vom melodramatischen Ende (ich hätte es wahrscheinlich offen gelassen) ist der Film sehr gut gemacht, die Personen und ihre Reaktionen glaubwürdig, und endlich sind hier mal deutsche Schauspieler zu sehen gewesen, die man nicht schon aus jedem zweiten anderen Film in anderen Rollen kennt.
Ein Film, den man sich unbedingt ansehen sollte, wenn er mal wieder läuft (Hinweis: Auf "arte" gibt es oft Wiederholungen). Man kann ihn sich auch kaufen, denn es lohnt sich sicher, einzelne Passagen (z.B. das Verhalten von Freunden, oder der Mitschüler-Eltern auf einer Versammlung eingehender zu studieren). Wer eine hervorragende Rezension (ausführlich und mit Szenenfotos) lesen möchte, findet sie unter tittelbach.tv – eine Seite, die ich überhaupt sehr empfehlen kann.
Abgesehen vom melodramatischen Ende (ich hätte es wahrscheinlich offen gelassen) ist der Film sehr gut gemacht, die Personen und ihre Reaktionen glaubwürdig, und endlich sind hier mal deutsche Schauspieler zu sehen gewesen, die man nicht schon aus jedem zweiten anderen Film in anderen Rollen kennt.
Ein Film, den man sich unbedingt ansehen sollte, wenn er mal wieder läuft (Hinweis: Auf "arte" gibt es oft Wiederholungen). Man kann ihn sich auch kaufen, denn es lohnt sich sicher, einzelne Passagen (z.B. das Verhalten von Freunden, oder der Mitschüler-Eltern auf einer Versammlung eingehender zu studieren). Wer eine hervorragende Rezension (ausführlich und mit Szenenfotos) lesen möchte, findet sie unter tittelbach.tv – eine Seite, die ich überhaupt sehr empfehlen kann.
Mittwoch, 10. August 2011
Kurzgeschichtenpreis
Habe gestern eine Einladung zur Teilname am Münchner Kurzgeschichtenpreis bekommen und weiß noch nicht, ob ich daran teilnehmen kann. Ich habe genug zu tun und will mich nicht verzetteln. Ich gebe hier die Mail gleich mal an meine Leser weiter:
16. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb - auflagenstarke Veröffentlichung, 1.250 Euro Preisgeld und ein Stipendium suchen mehrere Sieger Der Sommer hat sich bei uns längst noch nicht von seiner besten Seite gezeigt, die Sehnsucht nach ihm bleibt. Die einen verreisen, finden ihn vielleicht jenseits der Alpen oder noch viel weiter weg. Und wieder andere scheren sich nicht um Sonne, Hitze, Badelatschen, geplagt von ganz anderen Sehnsüchten, die gestillt werden sollen.
'Endstation Sehnsucht' ist unser Thema für die Sommersaison. Was plagt euch, was träumt ihr, was will nicht mehr aus dem Sinn - und was kommt, wenn eine große Sehnsucht endlich ihre Erlösung findet. Eine noch größere? Tennessee Williams Titelvorlage gibt Raum für einen Reigen unterschiedlichster, spannender Geschichten, auf die wir uns freuen.
Die Texte sollen bis 25. September 2011 elektronisch an lesung@hs-veranstaltungen.de eingesandt werden. Unsere renommierte Jury (Lektor Prof. Martin Hielscher von C.H.Beck, Nathalie Buchholz, Lektorin bei Klett-Cotta, Jutta Eisele, Lektorin bei Piper und Germanistin Ass.Prof. Anna-Kathrin Bleuler) wählt aus den Geschichten vier aus. Die Lesung der vier Siegergeschichten findet am 15. Oktober in München statt, genauer Ort wird noch bekannt gegeben. Jeder Text wird erst musikalisch (live) eingeführt, dann von unseren Schauspielern gelesen, darauf von unserem Koch in einem Menügang interpretiert. Vier solcher Gänge gibt es. Das Publikum wählt zum Schluß den Sieger, der das Preisgeld (1000 Euro) und ein Stipendium im Tophotel gewinnt, sowie auflagenstark veröffentlicht wird. Zusätzlich wird der Federwelt-Jurypreis (250 Euro) vergeben. Die Autoren der Schlussrunde werden zum Lesungsabend nach München eingeladen.
Als Bewerber um den Preis erklärt ihr euch mit der Einsendung bereit, dass euer Text bei Auswahl vorgetragen und in einer Anthologie zur Lesung, in verschiedenen Zeitungen sowie auf unserer Homepage (http://www.hs-veranstaltungen.de/, Menüpunkt Lesungen) veröffentlicht wird. Die Texte müssen zwischen 11.000 und 13.000 Zeichen lang sein (ohne Leerzeichen) und sollen als Worddokument eingereicht werden. Pro Teilnehmer kann nur ein Text eingereicht werden. Informationen über bisher stattgefundene Lesungen und die Veranstalter unter www.hs-veranstaltungen.de/lesungen .
Viel Erfolg beim Schreiben,
Otger Holleschek und Matthias Schlick
16. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb - auflagenstarke Veröffentlichung, 1.250 Euro Preisgeld und ein Stipendium suchen mehrere Sieger Der Sommer hat sich bei uns längst noch nicht von seiner besten Seite gezeigt, die Sehnsucht nach ihm bleibt. Die einen verreisen, finden ihn vielleicht jenseits der Alpen oder noch viel weiter weg. Und wieder andere scheren sich nicht um Sonne, Hitze, Badelatschen, geplagt von ganz anderen Sehnsüchten, die gestillt werden sollen.
'Endstation Sehnsucht' ist unser Thema für die Sommersaison. Was plagt euch, was träumt ihr, was will nicht mehr aus dem Sinn - und was kommt, wenn eine große Sehnsucht endlich ihre Erlösung findet. Eine noch größere? Tennessee Williams Titelvorlage gibt Raum für einen Reigen unterschiedlichster, spannender Geschichten, auf die wir uns freuen.
Die Texte sollen bis 25. September 2011 elektronisch an lesung@hs-veranstaltungen.de eingesandt werden. Unsere renommierte Jury (Lektor Prof. Martin Hielscher von C.H.Beck, Nathalie Buchholz, Lektorin bei Klett-Cotta, Jutta Eisele, Lektorin bei Piper und Germanistin Ass.Prof. Anna-Kathrin Bleuler) wählt aus den Geschichten vier aus. Die Lesung der vier Siegergeschichten findet am 15. Oktober in München statt, genauer Ort wird noch bekannt gegeben. Jeder Text wird erst musikalisch (live) eingeführt, dann von unseren Schauspielern gelesen, darauf von unserem Koch in einem Menügang interpretiert. Vier solcher Gänge gibt es. Das Publikum wählt zum Schluß den Sieger, der das Preisgeld (1000 Euro) und ein Stipendium im Tophotel gewinnt, sowie auflagenstark veröffentlicht wird. Zusätzlich wird der Federwelt-Jurypreis (250 Euro) vergeben. Die Autoren der Schlussrunde werden zum Lesungsabend nach München eingeladen.
Als Bewerber um den Preis erklärt ihr euch mit der Einsendung bereit, dass euer Text bei Auswahl vorgetragen und in einer Anthologie zur Lesung, in verschiedenen Zeitungen sowie auf unserer Homepage (http://www.hs-veranstaltungen.de/, Menüpunkt Lesungen) veröffentlicht wird. Die Texte müssen zwischen 11.000 und 13.000 Zeichen lang sein (ohne Leerzeichen) und sollen als Worddokument eingereicht werden. Pro Teilnehmer kann nur ein Text eingereicht werden. Informationen über bisher stattgefundene Lesungen und die Veranstalter unter www.hs-veranstaltungen.de/lesungen .
Viel Erfolg beim Schreiben,
Otger Holleschek und Matthias Schlick
Sonntag, 7. August 2011
Gute Atmosphäre
In der ganzen Wohnung duftet es – meine Frau hat frisches Brot gebacken, und da der Herd gerade so schön heiß war, noch einen Käsekuchen dazu. Mein Lieblingskuchen, den ich noch aus meiner Kindheit so gern mag. Ich bekam ihn immer, wenn ich die Ferien in Iserlohn verbrachte, und er lässt Erinnerungen aufsteigen. Die kleine Stadt im märkischen Sauerland war in den Fünfzigern geprägt von Kleineisenindustrie, deren Betriebe sich vor allem nördlich und südlich des damaligen Ostbahnhofs in Wohngebiete mischten. Da habe ich die ersten Kinderjahre verbracht, bin danach selbst in der Studentenzeit noch jedes Jahr zweimal bis dreimal hingefahren und habe den allmählichen Wandel vom abenteuerlichen zum langweiligen Viertel beobachten können. Ich habe verschiedentlich kleine Geschichten über Erlebnisse in dieser Zeit geschrieben - sie könnten, zusammengefasst zu einem Episodenroman, ein buntes Zeitbild einer Kleinstadt in den Fünfzigern ergeben. Oder aber den Hintergrund für einen Roman. Vielleicht ein Projekt für 2014, wenn die bestehenden Entwürfe abgearbeitet sind – oder verworfen. Diese Entscheidung kann ich mir noch offen lassen.
Die entspannte Atmosphäre dieses Tages habe ich genutzt, um kleine Exposés zu machen, den neuen Roman anzufangen (die ersten Seiten sind immer die schwersten, aber ich glaube, ich habe nun den Einstieg gefunden, und meine Protagonistin beginnt, zu leben) und eine Erzählung zu suchen, die ich auf einer meiner Archiv-CDs abgespeichert hatte: "Die Brücke von Bischofszell". Sie ist in diesen Tagen in der Anthologie "Drei Tagesritte vom Bodensee" des Gmeiner-Verlages erschienen und gut angekommen. Die Stadtbücherei in Singen möchte auch diese Geschichte – Vortragszeit ist 27 Minuten, da bleibt nur wenig Zeit für "Goethes Hinrichtung". "der Mann, der Hitler töten wollte" wird dann auch schon da sein – vielleicht kann ich die Gelegenheit nutzen, eine Lesung mit einem Buchhändler zu arrangieren.
Seit Langem ein gut ausgefüllter und angenehmer Sonntag.
Die entspannte Atmosphäre dieses Tages habe ich genutzt, um kleine Exposés zu machen, den neuen Roman anzufangen (die ersten Seiten sind immer die schwersten, aber ich glaube, ich habe nun den Einstieg gefunden, und meine Protagonistin beginnt, zu leben) und eine Erzählung zu suchen, die ich auf einer meiner Archiv-CDs abgespeichert hatte: "Die Brücke von Bischofszell". Sie ist in diesen Tagen in der Anthologie "Drei Tagesritte vom Bodensee" des Gmeiner-Verlages erschienen und gut angekommen. Die Stadtbücherei in Singen möchte auch diese Geschichte – Vortragszeit ist 27 Minuten, da bleibt nur wenig Zeit für "Goethes Hinrichtung". "der Mann, der Hitler töten wollte" wird dann auch schon da sein – vielleicht kann ich die Gelegenheit nutzen, eine Lesung mit einem Buchhändler zu arrangieren.
Seit Langem ein gut ausgefüllter und angenehmer Sonntag.
Freitag, 5. August 2011
Geschafft!
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| Abbildung mit Genehmigung des Verlags |
Das Manuskript, an dem ich über zwei Jahre gearbeitet habe, ist endlich abgeliefert. Es hat noch nie so viele Änderungen, Streichungen und Ergänzungen bei einem meiner Romane gegeben wie an diesem, was daran lag, dass Heinz Keller, der findige und unermüdliche Rechercheur, immer wieder neue Funde in Archiven machte, die dann eingearbeitet werden mussten, und immer mehr hatte ich darauf zu achten, dass es ein Roman blieb und nicht zu einer Fundgrube von historischem Faktenwissen wurde. Wie oft habe ich alles umwerfen müssen! Ich glaube, ich habe mehr als das Vierfache von dem geschrieben, was ich letztendlich abgeliefert habe. Manchmal dachte ich daran, aufzugeben, denn wenn man über ein Menschenleben schreibt und es mit einiger Gründlichkeit recherchiert wird, könnte dieses Buch fast so lang werden wie das beschriebene Leben. Also heißt es kürzen, streichen, reduzieren, bis das übrig bleibt, was lesbar, spannend und interessant ist. Ich glaube, es ist gut geworden, obwohl jetzt, nach der Ablieferung, die Gedanken kommen – das gehört noch hinein, dieses wäre noch wichtig gewesen... Aber jetzt ist das Lektorat am Zug, unter Zeitdruck, denn durch meine verspätete Ablieferung ist diese sehr knapp geworden. Immer wieder habe ich hinauszögern und vertrösten müssen, und am Ende kamen dann allerhand Störfaktoren dazu. Ich bin dankbar, dass die Lektorin und der Lektor das trotz allen Termindrucks noch mitgemacht haben.
Jetzt kommt die Aufräumphase – Schreibtisch und Kopf frei machen für das nächste Projekt. Ein Roman, der größtenteils auf La Réunion spielt, mehr wird noch nicht verraten.Inzwischen hat sich für meine anderen Bücher einiges getan – "Goethes Hinrichtung" fängt an, sich nachträglich zu entwickeln. Da ist die Übersetzung ins Türkische, die nun fertig ist – Frau Minareci (mit der sich eine kleine E-Mail-Korrespondenz ergeben hat) hat beim Ararat-Verlag abgeliefert, und vielleicht ist der türkische Titel auch schon in diesem Herbst da. Ich wiederhole ein paar Türkisch-Lektionen und lasse mich, wenn der Titel fertig ist, von jemandem "coachen", damit ich auch mal eine Lesung in einem "Türk Kitabevi" machen kann.
"Goethes Hinrichtung" bekommt auch eine Lesung in der Stadtbücherei Singen: Der Termin wird mitgeteilt, sobald er komplett feststeht (Datum, Programm, Eintrittspreis). Überhaupt wird der Herbst von Reisen geprägt sein – zwei Wochen Chiemgau zu Freunden, mehrere Lesungen von "Der Mann, der Hitler töten wollte", Buchmesse, mindestens zweimal München und schließlich eine Woche Türkei im November, wobei nicht einmal diese letzte Reise rein privat ist. Ich mag diese Abwechslung. Das ist die schöne Seite meines Berufes, und dafür nehme ich gern auch mal Stress in Kauf.
Samstag, 23. Juli 2011
Untergetaucht?
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| Ich habe eine Menge zu tun, und rings um mich herum ist Fete...! |
Es gibt Zeiten, da hört und sieht man von mir nichts, und manch einer denkt vielleicht, ich sei irgendwo abgetaucht. Doch weit gefehlt! Wer mich kennt, weiß, was los ist - ich bin wieder einmal im Endspurt mit einem Roman, habe den Abliefertermin hoffnungslos überzogen und muss Nachtschichten einhalten, um die letzte Zusage nicht auch wieder zu schmeißen. Und wie das so ist, kommen dann die Störungen: Erst sind sie positiver Art, indem zum Beispiel noch ein eiliger Nebenauftrag kommt, der die Mietzahlung noch für diesen Monat rettet, der aber eben in der gleichen Zeit zu machen ist, und dann kommen die Schläge - erst fängt der Hausmeister mit der Motorsäge an, die Hecken, Bäume und Sträucher rings um mein Arbeitszimmer zu beschneiden, dann räumt er mit Hilfe eines Motorgebläses auf. Dann lärmt ein älterer Nachbar herum, der spielende Kinder vom Hof vertreiben will, dann ist wieder Stau auf der Autobahn, und sämtliche LKW werden durch unsere Straße umgeleitet. Schläft man endlich nachts, findet der rumänische Nachbar seine eigene Türklingel nicht und läutet morgens um vier bei uns, und gestern ist fing dann ein Rock- und Pop-Festival im alten Gaswerk an, für 14 Tage gleich, eine Art Augsburg-Woodstock, und natürlich in Hörweite des Arbeitszimmers. Wer hin will (stellvertretend für mich, natürlich, denn ich muss ja schreiben und endlich fertig werden), der findet das Programm unter http://www.grenzenlos-festival.de/ . Viel Spaß!
Dienstag, 24. Mai 2011
Eine magische Reise
Im Moment komme ich nur auf meinen langen Fahrten in der Straßenbahn zum Lesen, da mich ein Weiterbildungskursus (Altenpflege) ziemlich in Anspruch nimmt, aber ein Kinderbuch, das mich in eine traumhafte Zauberwelt entführt, ist wohl gerade das Richtige. "Sturmwind – die Tochter der Magierin" von Andrea Klier bekam ich vor ein paar Tagen vom Verlag zugesandt und habe mich gleich festgelesen. Die Geschichte spielt in einer vollkommen magischen Welt, wie sie sich nur junge Menschen vorstellen können – sich das Geheimnis dieser Vorstellungskraft bis ins Erwachsenen-Alter bewahrt zu haben, ist vielleicht das besondere Verdienst dieser Autorin. Das Buch liest sich spannend bis zum Schluss und ist für Leute zwischen 12 und 99 einfach faszinierend – eine Welt, in der sich Wolken und Nebel bewegen lassen, der Wind einem jungen Mädchen gehorcht und die magischen Elemente just zu dem Zeitpunkt da sind, in dem sie gebraucht werden – das ist großartig. Wer erfahren will, wie eine Dreizehnjährige damit umgeht, wenn sie erfährt, dass ihre ums Leben gekommene Mutter magische Kräfte hatte, und wer sich mit ihr auf eine lange Suche nach dem geheimnisvollen Vermächtnis machen möchte, der liegt selbst als Erwachsener nicht falsch, wenn er dieses Buch liest.
Es hat übrigens einen Preis als bestes Kinderbuch erhalten, die "Kaulbacher Klapperschlange" – einen der wenigen Literaturpreise, deren Sieger(in) von der Zielgruppe selbst bestimmt werden. Zu recht, wie ich meine.
Andrea Klier: Sturmwind – die Tochter der Magierin. Aaronis Collection, 176 Seiten, Softcover, 14,80 Euro – ISBN 978-3-936524-08-6
Es hat übrigens einen Preis als bestes Kinderbuch erhalten, die "Kaulbacher Klapperschlange" – einen der wenigen Literaturpreise, deren Sieger(in) von der Zielgruppe selbst bestimmt werden. Zu recht, wie ich meine.
Andrea Klier: Sturmwind – die Tochter der Magierin. Aaronis Collection, 176 Seiten, Softcover, 14,80 Euro – ISBN 978-3-936524-08-6
Dienstag, 17. Mai 2011
Im Labyrinth der Fugger
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| Die Zuhörer standen um signierte Exemplare gern Schlange |
Bei der Buchvorstellung in der Buchhandlung Rieger und Kranzfelder in Augsburg war übrigens neben rund 50 weiteren Gästen allerhand Prominenz anwesend: u. a. Iny Lorenz, Silvia Philipp, Viktor Glass (smile!) und andere.
Rebecca Abe: Im Labyrinth der Fugger, Historischer Roman. Taschenbuch, 453 Seiten plus 15 Seiten Anhang (Nachwort, Glossare), Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2011, ISBN 9-783839-211441, Preis: lockere 12,90 Euro.
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| Bild: Von links nach rechts: Silvia Philipp, Iny Lorenz und Rebecca Abe |
Mittwoch, 6. April 2011
Wiedergewählt!
Am Montag, den 4.4.2011, wurde ich erneut zum Vorsitzenden des Verbandes deutscher Schriftsteller in Schwaben-Allgäu gewählt. Ich freue mich darüber, ist es doch eine Anerkennung meiner bisherigen Arbeit für den Verband vor Ort. Mehr darüber: http://vs-schwaben.blogspot.com/.
Ein Portrait von mir erschien im Blog von Quo Vadis:
http://akqv.de/blog/index.php?/archives/123-Autorenportrait-Viktor-Glass.html. Danke!
Vor einiger Zeit lief in "arte" und im ZDF ein Film der Reihe "Terra X" über den ungeklärten Tod von Rudolf Diesel. Dazu wurde ich interviewt, und ein kleiner Ausschnitt davon findet sich auf dieser Seite:
http://terra-x.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,8191136,00.html
Zum Schluss noch ein Hinweis auf eine interessante und wichtige Kurs-Veranstaltung meiner Kollegin Anna Basener:
http://www.text-manufaktur.de/anmeldung.90/events/kurs-11-16.html
Ein Portrait von mir erschien im Blog von Quo Vadis:
http://akqv.de/blog/index.php?/archives/123-Autorenportrait-Viktor-Glass.html. Danke!
Vor einiger Zeit lief in "arte" und im ZDF ein Film der Reihe "Terra X" über den ungeklärten Tod von Rudolf Diesel. Dazu wurde ich interviewt, und ein kleiner Ausschnitt davon findet sich auf dieser Seite:
http://terra-x.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,8191136,00.html
Zum Schluss noch ein Hinweis auf eine interessante und wichtige Kurs-Veranstaltung meiner Kollegin Anna Basener:
http://www.text-manufaktur.de/anmeldung.90/events/kurs-11-16.html
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